Alles, was du über Festungen in Minecraft wissen musst
Aktualisiert am : Anzahl der Festungen in der Bedrock Edition, Höhe, Bibliotheken und Beute geprüft und korrigiert, Kurzantwort, Raumübersicht und häufige Fragen ergänzt.
Eine Festung (englisch: Stronghold) ist ein unterirdisches Bauwerk und der einzige Ort, an dem du ein Endportal findest. Du findest sie mit dem Befehl /locate structure stronghold (Cheats nötig) oder indem du Enderaugen wirfst und ihnen folgst. Fliegt ein Auge nach unten in den Boden statt nach oben, stehst du über der Festung und gräbst nach unten.
- Java Edition: 128 Festungen in acht Ringen um das Weltzentrum (0/0); die drei nächsten liegen 1.280 bis 2.816 Blöcke davon entfernt.
- Bedrock Edition: keine feste Gesamtzahl; Festungen entstehen mindestens 160 Blöcke vom Weltzentrum entfernt, dazu drei weitere ab 453 Blöcken.
- Tiefe: keine feste Höhe; meist unterirdisch, manchmal unter Wasser oder bis hinunter zum Grundgestein.
- Inhalt: ein Endportal-Raum mit 12 Endportalrahmen und Silberfischchen-Spawner, 0 bis 2 Bibliotheken, Gefängniszellen, Lagerräume und Brunnen.
In diesem kurzen Guide erfährst du, wie du Festungen findest und jeden Teil davon erkundest. Hier ist alles, was du wissen musst.
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Wie du eine Festung findest (3 Methoden)
Hier beginnt die eigentliche Herausforderung. Eine Festung zu erkunden ist viel einfacher, als sie überhaupt zu finden – aber nicht unmöglich. Du musst ein paar Schritte befolgen, um dorthin zu gelangen. So geht’s:
1. Mit dem Befehl /locate
Wenn Cheats aktiviert sind, gib im Chat /locate structure stronghold ein. Das Spiel zeigt dir die X- und Z-Koordinaten einer nahen Festung und die Entfernung in Blöcken an. Das funktioniert in der Java und der Bedrock Edition; in der Java Edition kannst du die Koordinaten anklicken, um einen passenden /tp-Befehl in den Chat zu übernehmen. Die Höhe zeigt der Befehl nicht an, du musst also trotzdem nach unten graben.
2. Mit Enderaugen
Dies ist die klassische Methode, die jeder nutzt, um Festungen zu lokalisieren: mit Enderaugen – und davon wirst du viele brauchen.
- Beginne damit, Enderaugen zu craften: Kombiniere dafür Lohenstaub (aus Lohenruten aus dem Nether) mit einer Enderperle (fallen gelassen von Endermen). Stelle sicher, dass du genug hast, da du viele brauchen wirst.
- Wirf das Auge: Um es als Wegweiser zu nutzen, wirfst du das Enderauge in die Luft. Es fliegt etwa 12 Blöcke in Richtung der nächstgelegenen Festung und fällt dann wieder herunter oder zerbricht (Wahrscheinlichkeit 20 % pro Wurf).
- Folge dem Pfad: Wirf alle 50–100 Blöcke ein weiteres Enderauge und folge einfach der angezeigten Richtung.
- Auge sinkt ab: Bist du weniger als etwa 12 Blöcke von der Eingangstreppe der Festung entfernt, fliegt das nächste Auge nach unten in den Boden statt nach oben. Das ist dein Signal, vorsichtig mit dem Graben zu beginnen.
Profi-Tipp: Nimm 15–20 Enderaugen mit. Jeder Wurf zerbricht das Auge mit 20 % Wahrscheinlichkeit, und das Endportal selbst benötigt bis zu 12 Stück, um aktiviert zu werden.
3. Seed-Mapping
Es gibt viele Online-Tools wie Chunkbase, bei denen du den Seed deiner Welt eingeben und die genauen Positionen aller Festungen finden kannst. Das ist viel einfacher und direkter, als sich mit Enderaugen auf den Weg zu machen.
Diese Tools sind sehr genau (da Festungen festen Generierungsregeln folgen), aber sie nehmen dir den Entdecker-Aspekt. Wenn du ein authentisches Erlebnis willst, bleib bei den Enderaugen.
Die Suche nach einer Festung ist ein Abenteuer für sich, da sie dich zwingt, in den Nether zu gehen, um Lohenstaub zu sammeln, Endermen für Enderperlen zu farmen, und schließlich deine Navigationskünste auf die Probe stellt, wenn du den Enderaugen quer durch die Oberwelt folgst.
Das ist nichts für Anfänger – du solltest mit allen benötigten Ressourcen gut vorbereitet sein, bevor du dich auf diese lange und anstrengende Reise begibst.
Wo Festungen generiert werden und wie tief sie liegen
Im Kern jeder Festung befindet sich der Endportal-Raum, der dich direkt zum Kampf gegen den Enderdrachen führt. Das ist der Hauptgrund, warum du Festungen suchst.
Aber die Frage ist: Wo findest du diese Strukturen? Sie tauchen nicht einfach irgendwo auf wie Dörfer oder zerstörte Portale. Du musst einem bestimmten Weg folgen, um sie aufzuspüren, da sie tief unter der Erde verborgen sind.
In der Java Edition gibt es 128 Festungen, angeordnet in acht konzentrischen Ringen um das Weltzentrum (0/0). Der erste Ring hat 3 Festungen, die äußeren Ringe haben mehr:
| Ring | Festungen | Entfernung vom Weltzentrum (Blöcke) |
|---|---|---|
| 1 | 3 | 1.280 bis 2.816 |
| 2 | 6 | 4.352 bis 5.888 |
| 3 | 10 | 7.424 bis 8.960 |
| 4 | 15 | 10.496 bis 12.032 |
| 5 | 21 | 13.568 bis 15.104 |
| 6 | 28 | 16.640 bis 18.176 |
| 7 | 36 | 19.712 bis 21.248 |
| 8 | 9 | 22.784 bis 24.320 |
In der Bedrock Edition gibt es keine feste Gesamtzahl. Festungen entstehen zufällig mindestens 160 Blöcke vom Weltzentrum entfernt, dazu kommen drei weitere ab 453 Blöcken Entfernung, die immer unter einem Dorf liegen.
Wie tief liegt eine Festung? Es gibt keine feste Höhe: Festungen entstehen auf beliebiger Y-Höhe, überwiegend unterirdisch, notfalls auch unter Wasser und manchmal bis hinunter zum Grundgestein. In der Java Edition wird alles, was über den Meeresspiegel ragen würde, durch Luft ersetzt. Höhlen und Minenschächte schneiden Festungen oft an, manchmal liegt eine in einer Schlucht frei. Ein einfaches Indiz, dass du in der Nähe einer Festung bist, sind die typischen Baublöcke: rund 45 % Steinziegel, 30 % bemooste Steinziegel, 20 % rissige Steinziegel und 5 % befallene Steinziegel, die wie normale aussehen, aber ein Silberfischchen enthalten.
Alle Räume einer Festung im Überblick
Jede Festung wird zufällig aus denselben Raumarten zusammengesetzt. Die Übersicht zeigt, was du findest und wie oft ein Raum pro Festung vorkommen kann:
| Raum | Was du findest | Pro Festung | Nützlich für |
|---|---|---|---|
| Eingang (Wendeltreppe) | Die Wendeltreppe, mit der jede Festung beginnt; Enderaugen führen zu ihrem Chunk | 1 (plus 0 bis 5 weitere Wendeltreppen) | Dein Einstieg; mit Fackeln markieren |
| Fünf-Gänge-Raum | Kreuzungsraum mit 2 bis 6 Ausgängen auf zwei Ebenen | 1 (plus 0 bis 4 weitere) | Orientierung; kann einen geheimen Raum verbergen |
| Gänge und Treppen | Gänge, Abbiegungen und gerade Treppen aus Steinziegeln | Viele | Verbinden alle Räume |
| Gefängniszellen | Gang mit zwei Zellen aus Eisengittern (in der Bedrock Edition ohne Eisentüren) | 0 bis 5 | Meist leer |
| Truhengang (Altar) | Eine Truhe auf einem kleinen Steinpodest | 0 bis 4 | Enderperlen, Eisenausrüstung, Brot, Äpfel |
| Kreuzung (großer Raum) | Leer, mit Brunnen, mit Säule oder als Lagerraum | 0 bis 6 | Brunnen: Wasser; Lagerraum: eine Truhe mit Äpfeln, Brot, Kohle, Eisen |
| Bibliothek | Bis zu 233 Bücherregale und Spinnennetze; große Bibliothek 2 Truhen, kleine 1 Truhe | 0 bis 2 | Bücherregale, verzauberte Bücher, Papier, Augen-Rüstungsbesatz |
| Endportal-Raum | 12 Endportalrahmen, Lava, Silberfischchen-Spawner, Eingang aus Eisengittern | Genau 1 | Weg ins Ende |
Wie du dich auf die Suche nach einer Festung vorbereitest
Bevor du überhaupt daran denken kannst, eine Festung zu erkunden, brauchst du eine Menge Ausrüstung – nicht nur die Enderaugen, um die Richtung zu finden. Hier ist eine kompakte Checkliste:
- Waffen: ein Schwert, am besten vollständig verzaubert, dazu Bogen und Pfeile gegen Creeper und Skelette.
- Rüstung: mindestens Eisenrüstung, besser Diamant- oder Netheritrüstung, wenn möglich verzaubert.
- Spitzhacke und Schaufel: eine Eisen- oder Diamantspitzhacke (Effizienz, Haltbarkeit) für Stein und Sackgassen, eine Schaufel für Erde, Kies und Sand.
- Essen: am besten Goldene Karotten, dazu Steak und Gebratenes Schweinefleisch.
- Fackeln und 2–3 Stacks Bruchstein: um den Weg zu beleuchten und zu markieren, über Lava zu bauen und Wege zu blockieren.
- Wassereimer: rettet dich vor Lava und verwandelt Lava in Obsidian.
- 15–20 Enderaugen: bis zu 12 für das Portal plus Reserve, denn jeder Wurf zerbricht das Auge mit 20 % Wahrscheinlichkeit.
- Optional: Feuerzeug und Obsidian, wenn du in der Nähe des Endportals ein Netherportal bauen möchtest.
Das ist alles, was du brauchst, um Festungen erfolgreich zu erkunden.
Aufbau der Festung: Räume & Layout
Sobald du eine Festung betrittst, erwarten dich verwinkelte Treppen, Sackgassen und hier und da ein Raum, bei dem du dich fragst, wofür er überhaupt da ist. Dennoch hat jede Festung eine bestimmte Grundstruktur mit festgelegten Räumen. Wenn du weißt, was dich erwartet, fällt dir die Orientierung deutlich leichter.
Das kannst du dort finden:
1. Korridore und Treppen
Schon beim Betreten einer Festung erkennst du an den Steinziegel-Varianten (rissig, bemoost und normal), dass du am richtigen Ort bist.
Was das Layout angeht, ist die gesamte Festung von langen, schmalen Korridoren durchzogen, die über Treppen miteinander verbunden sind. Viele führen dich zu verschiedenen Räumen, aber einige enden in Sackgassen – ein Detail, das Festungen wie Labyrinthe wirken lässt.
Setze unbedingt Fackeln an jeden Weg, den du kreuzt, um dir eine Markierung zu setzen, damit du dich beim Erkunden nicht verirrst.
2. Die Bibliothek
Ein weiterer sehr auffälliger Raum ist die Bibliothek. Eine große Bibliothek hat 233 Bücherregale, eine kleine 161. Nicht jede Festung hat eine: Pro Festung gibt es 0 bis 2 Bibliotheken.
Für Überlebens-Spieler ist das ein riesiger Vorteil. Statt wochenlang Zuckerrohr und Leder zu farmen, kannst du hier sofort genug Bücherregale sammeln, um deinen Zaubertisch auf die höchste Stufe zu bringen – und hast immer noch genug übrig, um mit Dorfbewohnern zu handeln.
Große Bibliotheken haben zwei Truhen, kleine eine. Darin liegen Papier, Bücher, verzauberte Bücher, manchmal ein Kompass oder eine Karte und in jeder Bibliothekstruhe ein Augen-Rüstungsbesatz. Die verzauberten Bücher können dir mächtige Verbesserungen wie Schärfe, Effizienz oder Schutz geben, ohne dass du am Zaubertisch Glück haben musst.
Auf eines musst du jedoch achten: die Spinnennetze. Sie sind überall in diesem Raum, und wenn du nicht aufpasst, bleibst du darin hängen. Du kannst sie entweder mit einem Schwert auf deinem Weg zerstören oder einfach die Bücherregale abbauen, um dir den Weg freizumachen.
3. Gefängniszellen
Auf deinem Weg durch die Korridore findest du viele Räume, die wie Gefängniszellen aussehen. Sie sind meist leer, aber manchmal erscheinen darin ein paar feindliche Kreaturen; insgesamt sind sie ziemlich nutzlos.
Aus Sicht des Überlebensmodus sind die Gefängniszellen an sich nicht sehr hilfreich. Viele Spieler nutzen sie jedoch um – sie eignen sich als fertige Unterbringung für Dorfbewohner, Mobs oder sogar als Lager, wenn dir der ursprüngliche Look gefällt.
4. Brunnen- und Quellräume
Als Nächstes kommen die Brunnen- und Quellräume. Beim Erkunden stößt du auf große Räume mit einem Brunnen in der Mitte: eine Wasserquelle auf einer kleinen Säule, die in ein Becken fließt. Anders als Bibliotheken oder das Portalzimmer haben sie keinen direkten Spielzweck; es gibt dort weder Beute noch Mobs oder versteckte Tricks.
Sie existieren hauptsächlich, um der gesamten Struktur ein stimmiges und ästhetisches Flair zu verleihen. Diese Räume eignen sich auch als Orientierungspunkte, sodass du dich nicht verirrst und leichter erkennen kannst, wenn du versehentlich dorthin zurückkehrst.
5. Lagerräume und Sackgassen
Als Nächstes kommen die Lagerräume und Sackgassen. Zuerst zu den Lagerräumen: Das sind große Räume mit einer zweiten Etage aus Eichenholzbrettern, die du über eine Leiter erreichst; dort steht eine Truhe. Sie erscheinen nicht in jeder Festung und sind eher selten, können dir aber gute Beute liefern, z. B. Äpfel, Brot, Kohle, Eisen- und Goldbarren, Redstone-Staub oder mit etwas Glück ein verzaubertes Buch oder eine Eisenspitzhacke. Enderperlen findest du nicht hier, sondern in den Truhen auf kleinen Steinpodesten in manchen Gängen.
Sackgassen hingegen sind eher verschwendeter Platz. Du öffnest eine Tür und findest nur eine Wand oder einen Korridor, der ins Nichts führt. Sie haben keinen echten Zweck, außer die Festung labyrinthartig und schwerer zu navigieren zu machen.
Trotzdem solltest du in diesen Bereichen immer die Wände aufbrechen, da sie zu weiteren Räumen führen können, die du sonst verpasst hättest.
Endportal-Raum: Alles, was du wissen musst
Es gibt einen Raum, über den wir bisher noch nicht gesprochen haben: den Endportal-Raum. Genau deswegen bist du hier. Lass uns die Struktur dieses Raumes ansehen und was du darin findest. Außerdem erfährst du, wie du das Portal aktivierst.
1. Aufbau
Jede Festung hat ein Portalzimmer, das als Tor zur End-Dimension dient. Dieser Raum besteht aus einer erhöhten Plattform aus 12 Endportal-Rahmenblöcken, die zu einem Rechteck angeordnet sind. Jeder der 12 Rahmen enthält mit 10 % Wahrscheinlichkeit bereits ein Enderauge, im Schnitt sind es 1,2 pro Portal: Rund 28 % der Portale haben kein vorgefülltes Auge, 38 % eines und 23 % zwei. In etwa 9 von 10 Fällen brauchst du also 10 bis 12 eigene Enderaugen.
Da jedes Portal 12 Augen benötigt, solltest du 15–20 mitbringen, da du sie auch brauchst, um dir den Weg zur Festung zu weisen.
2. Silberfischchen-Spawner
Beim Betreten des Raumes siehst du eine Treppe, über die du das Portal erreichen kannst, das etwas erhöht im Raum schwebt. Direkt über der Treppe befindet sich ein Silberfischchen-Spawner.
Silberfischchen sind nicht besonders gefährlich und lassen sich leicht töten, aber sie erscheinen schnell in Gruppen und können benachbarte befallene Steinziegel aktivieren, was plötzliche Schwärme auslöst. Daher zerstören die meisten Spieler den Spawner sofort, um Ärger zu vermeiden. Manche behalten ihn jedoch und bauen eine Silberfischchen-XP-Farm, was allerdings eher speziell ist.
3. Lavabecken
In diesem Raum gibt es außerdem mehrere Lavabecken. Zwei davon befinden sich gleich am Eingang auf beiden Seiten, das größte liegt direkt unter dem Portal. Achte darauf, Abstand zu halten, um nicht versehentlich hineinzufallen.
Das Lavabecken kannst du am besten nutzen, um Obsidian zu erzeugen. Wie bereits erwähnt, enthalten viele Räume in der Festung Wasserfälle oder Brunnen. Wenn du einen Eimer dabei hast, kannst du hier Wasser sammeln.
Gieße dann das Wasser auf das Lavabecken, um Obsidian zu erzeugen. Damit kannst du später ein Netherportal direkt außerhalb des Endportal-Raums bauen.
Mobs und Spawner
In der Festung findest du einige feindliche Mobs und Spawner. Sie sind zwar nicht die gefährlichsten, aber du solltest ein vollständig verzaubertes Schwert dabeihaben, um mit ihnen fertigzuwerden.
Hier sind einige der häufigsten Mobs:
- Skelette: Sie sind wahrscheinlich die gefährlichsten Mobs in der Festung. Sie befinden sich entweder in den Gefängniszellen oder erscheinen zufällig in dunklen Räumen. Um sie zu besiegen, nutze ein Schild oder schlage sie direkt mit dem Schwert. Halte dich von ihren Pfeilen fern – sie können erheblichen Schaden verursachen.
- Zombies: Weniger bedrohlich, aber ebenfalls feindlich. Du kannst sie leicht mit dem Schwert töten, doch wenn sie in großer Zahl spawnen, kann es knifflig werden. Auf dem Schwierigkeitsgrad Schwer zerstören sie auch Holztüren, was erklärt, warum du in der Festung manchmal fehlende Türen findest.
- Creeper: Ebenfalls weniger gefährlich, vergiss aber nicht, dass sie explodieren, wenn sie dir zu nahekommen. Es ist daher am besten, einen Bogen zu nutzen, um sie aus der Entfernung zu besiegen, oder ihnen einfach auszuweichen.
- Silberfischchen: Die „typischen“ Mobs der Festung. Sie spawnen aus dem Silberfischchen-Spawner im Portalzimmer und können auch aus befallenen Steinziegeln in der Umgebung schlüpfen. Sie sind nicht sehr stark, alarmieren aber andere in der Nähe, was schnell zu Schwärmen führen kann, die dich überwältigen.
Einige Spieler sind in der Festung auch auf Spinnen gestoßen; auch vor ihnen solltest du vorsichtig sein.
Was die Spawner angeht, gibt es nur einen einzigen Silberfischchen-Spawner im Endportal-Raum, den wir bereits erwähnt haben. Er spawnt Silberfischchen, solange du in der Nähe bist. Die meisten Spieler zerstören ihn sofort, denn das ist der zuverlässigste Weg, die Silberfischchen zu stoppen.
Strategien, um eine Festung sicher zu räumen
Jetzt, da wir alles über die Festung wissen, geht es darum, wie du sie sicher erkunden und dich darin bewegen kannst. Jede Spielerin und jeder Spieler hat eine andere Strategie, aber es gibt ein paar Dinge, die fast alle tun.
Schauen wir uns an, wie du es ebenfalls machen kannst:
1. Betreten und Ausleuchten
Sobald du in eine Festung einbrichst, siehst du eine spiralförmige Treppe, die deinen Eingang in diese Struktur bildet. Deine erste Aufgabe ist es, eine Fackel zu platzieren und für Licht zu sorgen.
Das ist noch nicht alles. Damit du dich in dieser labyrinthartigen Struktur nicht verirrst, solltest du an jede Wand, an der du vorbeikommst, eine Fackel setzen. Eine gute Angewohnheit ist, alle Fackeln auf einer Seite der Wand zu platzieren (zum Beispiel auf der rechten Seite). Wenn du dich verläufst, führen dich Fackeln auf der gegenüberliegenden Seite immer zurück zum Eingang.
2. Folge dieser Suchmethode
Du weißt inzwischen, wonach du suchst: den Endportal-Raum. Statt ziellos herumzulaufen, solltest du bei einem Plan bleiben.
Du kannst entweder wandweise vorgehen und alles auf dem Weg erkunden. Oder du gehst Raum für Raum vor und arbeitest dich spiralförmig nach außen oder innen, bis du die gesamte Struktur abgedeckt hast.
Zusätzlich zu Fackeln kannst du in bereits erkundeten Räumen Erde- oder Bruchsteinblöcke platzieren, damit du nicht noch einmal an denselben Ort zurückkehrst und deine Erkundung fortsetzen kannst.
3. Umgang mit Bibliotheken
Wir haben bereits darüber gesprochen, dass Bibliotheken eine Art Schatzraum sind, wenn du genau weißt, was du mit ihnen machst. Statt alles abzubauen und dir blind den Weg freizuschlagen, kannst du die Bücherregale mit Behutsamkeit auf deinem Werkzeug einsammeln.
Auch wenn nicht, plündere zumindest zuerst die Truhen (sie enthalten oft verzauberte Bücher). Räume Spinnennetze mit einem Schwert weg, damit du nicht mitten im Kampf festhängst, und nimm die Fäden mit – die sind später immer nützlich.
4. Portalraum sichern
Wenn du den Portalraum endlich gefunden hast, stürme nicht einfach hinein. Du musst den Bereich zuerst sichern.
- Brich den Silberfischchen-Spawner sofort ab (es sei denn, du willst ihn zum Farmen behalten).
- Decke das Lavabecken mit soliden Blöcken wie Bruchstein ab. Das verhindert Unfälle und verschafft dir eine ebene Arbeitsfläche.
- Erhelle den Raum gründlich, damit keine Mobs hereinspazieren, während du dich auf das Portal konzentrierst.
Erst wenn der Raum sicher ist, solltest du daran denken, die Rahmen mit Enderaugen zu füllen.
5. Vergiss geheime Räume nicht
In manchen Festungen sind geheime Räume verborgen. Versuche beim Erkunden, verdächtige Wände oder die Bereiche hinter Sackgassen aufzubrechen. Sie führen oft zu weiteren geheimen Räumen oder zu Räumen, die du noch nicht erkundet hast.
Die besten Chancen hast du im Fünf-Gänge-Raum, einem Kreuzungsraum mit Ausgängen auf zwei Ebenen. Hinter einer glatten Wand, an der ein Ausgang sein könnte, kann sich ein versteckter Raum befinden; eine Einbuchtung in derselben Wand ist ein Hinweis darauf, dass das Spiel dort einen platzieren wollte.
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Häufige Fragen zu Festungen
Wie finde ich eine Festung in Minecraft?
Gib /locate structure stronghold ein, wenn Cheats aktiviert sind, oder wirf ein Enderauge und geh in die Richtung, in die es fliegt. Fliegt es nach unten in den Boden statt nach oben, stehst du über der Festung und kannst nach unten graben.
Wie viele Festungen gibt es in Minecraft?
In der Java Edition gibt es 128, verteilt auf acht Ringe um das Weltzentrum, davon 3 im ersten Ring. Die Bedrock Edition hat keine feste Gesamtzahl: Festungen entstehen zufällig mindestens 160 Blöcke vom Weltzentrum entfernt, dazu drei weitere ab 453 Blöcken.
Wie weit ist die nächste Festung entfernt?
In der Java Edition liegen die drei Festungen des ersten Rings 1.280 bis 2.816 Blöcke vom Weltzentrum (0/0) entfernt. In der Bedrock Edition kann eine Festung schon ab 160 Blöcken liegen.
Wie tief liegt eine Festung?
Es gibt keine feste Tiefe. Festungen entstehen auf beliebiger Y-Höhe, überwiegend unterirdisch, manchmal unter Wasser oder bis hinunter zum Grundgestein. Der Befehl /locate zeigt nur die X- und Z-Koordinaten an, nach unten graben musst du also trotzdem.
Wo ist der Eingang einer Festung?
Jede Festung beginnt mit einer Wendeltreppe. Enderaugen führen zum Chunk dieser Treppe, deshalb erreichst du sie meist zuerst, wenn du nach unten gräbst. Von dort führen Gänge zu den anderen Räumen.
Wie viele Enderaugen brauche ich?
Das Endportal hat 12 Rahmen, in die je ein Auge gehört. Jeder Rahmen ist aber mit 10 % Wahrscheinlichkeit schon gefüllt, die meisten Portale brauchen deshalb 10 bis 12. Nimm 15–20 mit, denn jeder Wurf zerbricht das Auge mit 20 % Wahrscheinlichkeit.
Was gibt es in einer Festung?
Gänge und Treppen, Gefängniszellen, Truhen auf kleinen Steinpodesten, Brunnen und Lagerräume, 0 bis 2 Bibliotheken und genau einen Endportal-Raum mit Silberfischchen-Spawner.
Fazit
Das war’s mit diesem Guide. Es kann überwältigend wirken – angefangen beim Finden einer Festung bis hin zur Erkundung jedes einzelnen Bereichs.
Aber es lohnt sich. Festungen sollen deine Vorbereitung, Geduld und Kampffähigkeiten testen, bevor du den Schritt ins Ende machst. Mit der richtigen Ausrüstung, einer guten Suchstrategie und dem Bewusstsein für typische Fallstricke wirst du die Festung nicht nur überleben, sondern erobern.