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Supabase auf einem Linux-Server einrichten – Starte deine Open Source Backend Plattform

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Einführung

Supabase ist eine Open-Source Postgres Entwicklungsplattform, die eine vollständige Postgres-Datenbank plus Authentifizierung, Instant-APIs, Realtime und Storage bietet – eine Open-Source-Alternative zu Firebase.

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Willst du diesen Service selbst hosten? Wir führen dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung und Konfiguration und zeigen dir alles, was du beachten musst.

Voraussetzungen

Bevor du Supabase installierst, stelle sicher, dass deine Hosting-Umgebung die folgenden Anforderungen erfüllt, um eine reibungslose Installation und optimale Performance zu gewährleisten.

HardwareMinimumZAP-Hosting Empfehlung
CPU1 vCPU Kern4 vCPU Kerne
RAM4 GB8 GB
Festplattenspeicher25 GB25 GB

Die Software benötigt, dass alle notwendigen Abhängigkeiten installiert sind und auf einem unterstützten Betriebssystem läuft. Vergewissere dich, dass dein Server folgende Anforderungen erfüllt, bevor du mit der Installation fortfährst:

Abhängigkeiten: Git, Docker (Engine und Compose)

Betriebssystem: Neueste Version von Ubuntu/Debian mit Docker-Unterstützung

Stelle sicher, dass alle Abhängigkeiten installiert sind und die richtige Betriebssystemversion verwendet wird, um Kompatibilitätsprobleme bei der Installation von Supabase zu vermeiden.

Vorbereitung

Bevor du Supabase einrichtest, musst du dein System vorbereiten. Dazu gehört, dein Betriebssystem auf den neuesten Stand zu bringen und alle erforderlichen Abhängigkeiten zu installieren. Diese Vorbereitung sorgt für eine stabile Umgebung und hilft, Probleme während oder nach der Installation zu vermeiden.

System aktualisieren

Damit dein System mit den neuesten Software- und Sicherheitsupdates läuft, solltest du immer zuerst ein Update durchführen. Führe dazu folgenden Befehl aus:

sudo apt update && sudo apt upgrade -y

So stellst du sicher, dass dein System vor der weiteren Installation die aktuellsten Sicherheitspatches und Softwareversionen hat.

Abhängigkeiten installieren

Nachdem das Update abgeschlossen ist, kannst du mit der Installation der Abhängigkeiten starten.

Git

Die Supabase-Daten werden über GitHub heruntergeladen. Dafür muss Git installiert sein. Führe folgenden Befehl aus:

sudo apt install git-all

Docker

Supabase wird auf deinem Server in einem Docker-Container ausgeführt. Docker muss also zuerst installiert werden. Führe dazu folgende Befehle aus:

curl -fsSL https://get.docker.com -o get-docker.sh
sh get-docker.sh

Eine ausführliche Anleitung zur Installation und Nutzung von Docker findest du in unserer Docker Anleitung.

Installation

Jetzt, wo alle Voraussetzungen erfüllt und Vorbereitungen abgeschlossen sind, kannst du mit der Installation von Supabase starten.

Hole dir das Supabase-Repository, erstelle ein eigenes Projektverzeichnis und kopiere die Docker-Dateien sowie die Beispiel-Umgebungsdatei hinein.

git clone --depth 1 https://github.com/supabase/supabase
mkdir supabase-project

cp -rf supabase/docker/* supabase-project
cp supabase/docker/.env.example supabase-project/.env

Wechsle in das Projektverzeichnis, lade die neuesten Container-Images und starte den Stack im Hintergrund.

cd supabase-project
docker compose pull
docker compose up -d

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Du kannst jetzt Supabase Studio über http://<deine-ip>:8000 erreichen. Du wirst nach Benutzername und Passwort gefragt. Standardmäßig lauten die Zugangsdaten:

  • Benutzername: supabase
  • Passwort: this_password_is_insecure_and_should_be_updated

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Standard-Zugangsdaten

Deine App läuft jetzt mit den Standard-Zugangsdaten. Sichere deine Services so schnell wie möglich mit den untenstehenden Anweisungen.

Konfiguration

Du solltest niemals mit Standard- oder Beispielwerten live gehen. Ersetze alle Platzhalter durch starke, einzigartige Secrets, überprüfe die Konfiguration anhand deiner Sicherheitsanforderungen und starte alle Services neu, um die Änderungen zu übernehmen.

Generiere sichere API-Keys, bevor du einen Service öffentlich machst. Starte mit einem 40-stelligen JWT-Secret. Du kannst den vorgegebenen Wert nutzen oder dein eigenes erstellen. Speichere das Secret lokal an einem sicheren Ort. Teile es nicht und committe es nicht ins Versionskontrollsystem. Nutze das Secret, um ein JWT zu generieren und leite daraus die anon- und service-API-Keys ab, wie im Supabase-Dokumentationsformular beschrieben: https://supabase.com/docs/guides/self-hosting/docker#generate-api-keys

Führe das Formular zweimal aus, um beide Keys zu erzeugen. Aktualisiere deine ./docker/.env mit:

  • ANON_KEY: anon key
  • SERVICE_ROLE_KEY: service key

Aktualisiere die erforderlichen Secrets in ./docker/.env. Diese Werte müssen gesetzt sein für eine funktionierende Installation:

  • POSTGRES_PASSWORD: Passwort für die Rolle postgres
  • JWT_SECRET: wird von PostgREST und GoTrue genutzt
  • SITE_URL: Basis-URL deiner Seite
  • SMTP_*: Mailserver-Zugangsdaten
  • POOLER_TENANT_ID: Tenant-ID, die vom Supavisor Pooler verwendet wird

Schütze das Dashboard mit neuen Zugangsdaten vor dem produktiven Einsatz. Bearbeite ./docker/.env:

  • DASHBOARD_USERNAME: Dashboard-Benutzername
  • DASHBOARD_PASSWORD: Dashboard-Passwort

Du kannst mehrere Dashboard-Nutzer in ./docker/volumes/api/kong.yml definieren:

basicauth_credentials:
- consumer: DASHBOARD
username: user_one
password: password_one
- consumer: DASHBOARD
username: user_two
password: password_two

Um alle Dashboard-Funktionen auch außerhalb von localhost zu aktivieren, setze SUPABASE_PUBLIC_URL in ./docker/.env auf die URL oder IP, über die du das Dashboard erreichen willst.

Übernehme die Konfigurationsänderungen, indem du den Stack neu startest:

docker compose down
docker compose up -d

Fazit und weitere Ressourcen

Glückwunsch! Du hast Supabase jetzt erfolgreich auf deinem VPS/Dedicated Server installiert und konfiguriert. Wir empfehlen dir außerdem, einen Blick auf die folgenden Ressourcen zu werfen, die dir bei der weiteren Server-Konfiguration helfen können:

Du hast spezielle Fragen, die hier nicht beantwortet werden? Für weitere Fragen oder Support steht dir unser Team täglich zur Verfügung – melde dich gerne bei uns! 🙂